1. Es kann jeden treffen

Das Risiko, berufsunfähig zu werden, wird noch immer von vielen Verbrauchern unterschätzt. Doch aktuelle Studien belegen, dass inzwischen jeder vierte Berufstätige im Laufe seines Lebens von Berufsunfähigkeit betroffen war bzw. noch immer ist. Unfall, Krankheit, zu viel Stress am Arbeitsplatz: Das berührt längst nicht mehr nur klassische Risikoberufe aus dem Handwerk, wie Dachdecker oder Gerüstbauer, sondern auch immer mehr Personen, die einem Bürojob nachgehen.

Eine Erhebung zur Höhe der Wahrscheinlichkeit bis zum Alter von 65 Jahren einmal berufsunfähig zu werden, kommt zu dem Ergebnis, dass rund 40 Prozent der heute 20 bis 30 Jährigen mindestens einmal bis zum Rentenbeginn berufsunfähig werden.

Berufsunfaehigkeit - Es kann jeden treffen

Das sind Zahlen, die beunruhigen und die klar machen, dass man dieses Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Denn: Berufsunfähigkeit kann tatsächlich jeden treffen.

Berufsunfähigkeit – Die Ursachen

Die Ursachen für Berufsunfähigkeit sind vielfältig. Allerdings kann man die Hauptursachen auf fünf herunterbrechen.

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Davon zählen wiederum psychische Krankheiten und Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates zu den häufigsten Ursachen. Diese zwei Auslöser zeigen nochmal deutlich, dass tatsächlich jede Tätigkeit Risiken mit sich bringt und eine Arbeitsunfähigkeit auslösen kann.

Ein Möbelpacker ist in seinem Beruf vor allem körperlichen Belastungen ausgesetzt und wird sicher eher aufgrund körperlicher Beschwerden berufsunfähig. Doch auch kaufmännische Angestellte sind vor der Gefahr, berufsunfähig zu werden, nicht gefeit. Psychische Erkrankungen, die vor allem durch Stress, zunehmenden Arbeitsumfang, Leistungsdruck und Ähnliches ausgelöst werden, gelten als Hauptursache für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Berufsleben in dieser Berufsgruppe und sind inzwischen einer der Hauptgründe für Berufsunfähigkeit. Heute sind in vier von zehn Fällen psychische Störungen, die sich im Laufe der Berufsjahre gebildet haben, der Grund für eine geminderte oder komplett wegbrechende Erwerbsfähigkeit. Burn-out und Depression treffen gerade Büroarbeiter.

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Sicherheit durch eine BU

Aus diesem Grund sind sich die Experten beim Thema Berufsunfähigkeitsversicherung einig und zählen diese Versicherung neben der Krankenversicherung und der Haftpflichtversicherung zu den Policen, die jeder haben sollte. Gerade für Menschen, die von ihrer Arbeitskraft abhängig sind, ist es wichtig, diese durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzusichern.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert den ausgeübten Beruf ab und verhindert damit unter anderem auch, dass man als Betroffener plötzlich gezwungen ist, einen völlig anderen Beruf auszuüben – „nur“ weil man seinem ursprünglichen Beruf nicht mehr nachgehen kann.

Beispiel:

Das heißt, eine Krankenschwester, die nicht mehr schwer heben darf, wird nicht gezwungen, eine Bürotätigkeit auszuüben.
Aber Achtung: Dafür muss im Versicherungsvertrag auf die sogenannte „abstrakte Verweisung“ verzichtet werden. Behält sich der Versicherer eine abstrakte Verweisung vor, dann kann er den Betroffenen auffordern, sich eine andersartige Tätigkeit zu suchen, die er alternativ zu seiner früheren Arbeit ausüben kann. Die muss allerdings seiner Qualifikation entsprechen. Wie gefragt eine Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt ist spielt dabei allerdings keine Rolle. Die abstrakte Verweisung ist also mit großen Risiken auf Seiten des Versicherungsnehmers verbunden.

Eine BU sichert im Fall der Fälle den gewohnten Lebensstandard und verhindert, dass man durch den Wegfall der monatlichen Einnahmen nicht zum Sozialfall wird. Siehe dazu auch Grund 2: Staatliche Leistung reicht nicht aus, den Lebensstandard zu sichern.

Fazit

Berufsunfähigkeit ist ein reales Risiko, dass jeden treffen kann. Und deshalb ist sie ein Thema, mit dem sich jeder befassen sollte. Damit gilt: Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine Police, die jeder haben und an deren Leistung niemand sparen sollte.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 14.11.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
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