Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte

Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte wird auch als Dienstunfähigkeitsversicherung bezeichnet. Ähnlich der BU-Versicherung sorgt sie für eine Absicherung, falls der Beamte aus gesundheitlichen Gründen seiner beruflichen Tätigkeit nicht mehr nachgehen kann. Allerdings sind bei der Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte einige Besonderheiten zu beachten und nicht jedes Versicherungsunternehmen bietet entsprechende Tarife an. Ein Blick auf aktuelle Testergebnisse zeigt, welche Versicherer sich durch gute Angebote auszeichnen.

Dienstunfähigkeit: Eine Beamtin bzw. ein Beamter auf Lebenszeit ist dienstunfähig, wenn sie oder er wegen des körperlichen Zustandes oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung der Dienstpflichten dauernd unfähig ist (§ 44 Abs. 1 S. 1 BBG)

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Berufsunfähigkeitsversicherung Test

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird regelmäßig im Test betrachtet. Gerade weil die BU eine so wichtige Versicherung ist, prüfen die bekannten Testinstitute immer wieder das Preis-Leistungs-Verhältnis der aktuellen Angebote. Aber auch die Unternehmen selbst stehen häufig im Fokus der Ratingagenturen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte im Test

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte muss einige Besonderheiten erfüllen. Daher bieten nicht alle Versicherungsunternehmen eine BU für Beamte an. Hinzu kommt, dass leider nicht alle Testinstitute bei ihren Bewertungen nach Berufsgruppen unterscheiden. Daher ist die Zahl der Testergebnisse für Beamte überschaubar.

Andererseits veröffentlicht das Ratingunternehmen softfair jedes Jahr ein Leistungsrating zu BU und bewertet die Tarife dabei auch ganz gezielt hinsichtlich ihrer Eignung für Beamte. Im folgenden werfen wir einen Blick auf veröffentlichte Testergebnisse. Lesen Sie hier, welche Anbieter im Berufsunfähigkeitsversicherung Test überzeugen können.

BU-Leistungsrating von softfair (Ratingjahrgang 2017/2018)

Die unabhängige Ratingagentur softfair hat im Juni 2017 die Ergebnisse ihres aktuellen BU-Leistungsratings veröffentlicht. Wie bereits in den Vorjahren nutzen die Experten zur Bewertung der Tarife ausschließlich die Versicherungsbedingungen.
Die Experten von softfair untersuchten knapp 50 Leistungsbereiche aus den Versicherungsbedingungen der verschiedenenen SBU- und BUZ-Tarifen. In Hinblick auf die Berufsgruppe der Beamten wurden auch die Abschnitte zu Dienstunfähigkeit bewertet.

Folgende Sachverhalte wurden speziell für Beamte geprüft:

  • Dienstunfähigkeitsklausel (Wird eine medizinisch festgestellte Dienstunfähigkeit bei Beamten ohne weitere medizinische Prüfung als Berufsunfähigkeit anerkannt?)
  • Verzicht auf Nachprüfung der Dienstunfähigkeitsklausel
  • Verzicht auf konkrete Verweisbarkeit bei Beamten auf Lebenszeit
  • Nachversicherung bei Reduzierung der Beamtenpension bei Gesetzesänderung
  • Nachversicherung bei Verbeamtung auf Lebenszeit
  • Leistung bei Teil-Dienstunfähigkeit

Ergebnis des Softfair BU-Ratings 2017

Allein Aufgrund der Tatsache, dass nur wenige Versicherer eine spezielle Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte anbieten, ist die Anzahl hervorragend bewerteter Tarifen für Beamte eher übersichtlich. Nur neun Tarife von vier verschiedenen Anbietern erhalten in der Bewertung von softfair die Höchstwertung und bieten damit ein hervorragendes Leistungsniveau für Beamte (Quelle).

Testsieger des softfair-Ratings: Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte (2017/2018)

  • DBV: Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung und SBU ASBV BG1-3
  • NÜRNBERGER: BSBU2900C und BSBU2900FC
  • IDUNA: BUZ FR, Premium BUVBUZ GIFR und BUZ Comfort RLV
  • uniVersa: SBU17

BU-Tarife für Beamte im softfair-Test (Jahrgang 2016/2017)

In der Mitte eines jeden Jahres veröffentlicht das Ratingunternehmen softfair ein umfassendes Leistungsrating zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Die aktuellen Tarife werden im Zuge dessen in Hinblick auf die gebotenen Leistungen und auf ihre Eignung für bestimmte Berufsgruppen bewertet. Eine der Berufsgruppen stellen die Beamten. Um für Beamte geeignet zu sein, muss ein Vertrag bestimmte Klauseln und Konditionen enthalten.
Da nicht alle Versicherer auf die besonderen Ansprüche von Beamten eingehen, gibt es eine dementsprechend kleinere Auswahl an Angeboten.
Nichtsdestotrotz finden sich eine Reihe hervorragender Tarife, die für Beamte in Frage kommen.

Testsieger des softfair-Ratings (2016/2017)

Diese SBU-Tarife bieten hervorragende Leistungen für Beamte.

Versicherung Tarif
DBV DBV SBU ASBV (BG1-3)
Nürnberger Beamten BSBU 2800 Comfort-Schutz
IDUNA Premium BUV
uniVersa SBU15

DFSI-Studie zur Berufsunfähigkeitsversicherung 2016

Das Deutsche Finanz-Service-Institut (DFSI) veröffentlichte im September 2016 die Ergebnisse ihrer umfangreichen Studie zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Fünf Berufsgruppen, darunter Beamte, finden passende Ergebnisse in der Studie. Innerhalb der Berufsgruppen wurden die Ergebnisse nochmal für ganz bestimmte Berufe bewertet. Für Beamte liegen Ergebnisse für einen Finanzbeamten und eine Staatsanwältin vor. Es sind sowohl Serviceversicherer, mit eigenem Außendienst oder Maklervertrieb, als auch Online-Versicherer im Test vertreten.

Das wurde getestet

Das DFSI prüfte die Leistungen anhand der Versicherungsbedingungen. Aber auch die Beitragshöhe der jeweiligen Tarife und die Finanzstärke der Unternehmen flossen in das Gesamtergebnis ein.
In Bezug auf die Tarifbedingungen wurde eine Reihe von Anforderungen definiert, die über alle Berufsgruppen hinweg bewertet wurden. Dazu zählt beispielsweise die Frage, ob ein Berufswechsel unberücksichtigt bleibt und ob ob die BU-Rente auch bei Pflegebedürftigkeit gezahlt wird.

Speziell für Beamte wurden drei Sonderregelungen abgefragt:

  • Gibt es eine Dienstunfähigkeitsklausel?
  • Gelten besondere Höchstgrenzen bei der Nachversicherungsoption für Beamte?
  • Gibt es weitere besondere Regelungen speziell für Beamte. 0,5 Punkte vergibt das Institut für die Option auf besonderen Schutz in den ersten fünf Berufsjahren.

DFSI-Ergebnis für Beamte

Bei den Direkt-Versicherern nahm das DFSI vier Anbieter unter die Lupe. Platz 1 belegt die Europa mit ihrem Tarif BU-Vorsorge Premium – E-B1 Premium. Der Tarif ist nach Ansicht der Tester sowohl für den Finanzbeamtin, als auch für die Staatsanwältin hervorragend geeignet.

Die Anzahl der getesteten Service-Versicherer ist sehr viel größer. 26 Unternehmen sind mit jeweils einem Tarif vertreten. Kein Tarif ist schlechter als gut. Allerdings gibt ist die Continentale das einzige Unternehmen dessen Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte sowohl für die Staatsanwältin, als auch für den Finanzbeamten mit hervorragend bewertet wird. Insgesamt überzeugen jedoch mehrere BU-Anbieter im Test und schneiden zumindest mit sehr gut ab. Damit sind die bewerteten Tarife durchaus empfehlenswert und sollten in einem Vergleich nicht fehlen Quelle.

Das sind die besten drei Service-Versicherer

Anbieter Tarif Staatsanwältin Finanzbeamter
Continentale PremiumBU – B1 / PremiumBU Start – PBUS hervorragend hervorragend
WWK BioRisk BS06 Komfort sehr gut hervorragend
Neue Bayerische Beamten BU PROTECT Komfort hervorragend sehr gut

Testergebnis der Stiftung Warentest 2009

Im Jahr 2009 hat Stiftung Warentest die BU für Beamte mit Dienstunfähigkeitsklausel untersucht und festgestellt, dass nur wenige Versicherer eine umfassende Dienstunfähigkeitsversicherung oder eine BU-Versicherung mit entsprechender Klausel (Beamtenklausel bzw. echte Dienstunfähigkeitsklausel) anbieten. Zu den Anbietern mit speziellen Angeboten für Beamte zählen unter anderem die BBV, die DBV, die Debeka und die Nürnberger Versicherung.
Überraschend ist dieses Ergebnis nicht. Alle vier Gesellschaften sind als ausgewiesene Experten für die Absicherung von Beamten am Markt etabliert. Darüber hinaus kommen einige weitere Versicherungsunternehmen für Beamte in Frage. Die Angebote der Versicherungen Münchener Verein, Signal Iduna und Universa sollten ebenfalls nicht im Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich fehlen.

Deshalb ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte besonders zu empfehlen.

Eine Ergänzung zur staatlichen Absicherung

Wie jeder Arbeitnehmer (Berufsunfähigkeitsversicherung für Angestellte) ist auch ein Staatsdiener zunächst gesetzlich abgesichert, wenn er krankheitsbedingt seiner Tätigkeit nicht mehr nachgehen kann. Die Dienstunfähigkeitsrente ist das Pendant zur gesetzlichen Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und bietet ebenfalls nur eine Basis-Absicherung.

Anspruch erst nach 60 Monaten

Ein Anspruch auf die Dienstunfähigkeitsrente besteht erst, wenn man mindestens fünf Jahre als Beamter gearbeitet hat. Im Bundesbeamtengesetz ist außerdem genau geregelt, wer dienstunfähig ist und wann man als Beamter in den Ruhestand versetzt wird. Danach müssen gesundheitliche Gründe ausschlaggebend dafür sein, dass der Betroffene seiner Dienstpflicht nicht mehr nachkommen kann.

Monatliche Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte

– 3 Rechenbeispiele nach Höhe der Berufsunfähigkeitsrente –

Modellkunde

  • Geburtsdatum: 01.06.1980
  • Schlussalter: 63
  • Beruf: Sozialversicherungsbeamter/-beamtin (mittlerer Dienst)
  • Nichtraucher
  • Versicherungsbeginn: 01.03.2019
Höhe der gewünschten BU-Rente Monatsbeitrag gerundet
800 Euro 50 Euro
1.000 Euro 60 Euro
1.200 Euro 75 Euro

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Definition Dienstunfähigkeit

Als dienstunfähig gilt, wer durch eine Erkrankung innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate lang nicht arbeiten konnte und wer zusätzlich in den nächsten sechs Monaten auch nicht mehr dienstfähig sein wird. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte ist somit eine sinnvolle Ergänzung zur staatlichen Absicherung, damit der gewohnte Lebensstandard beim Verlust der Arbeitskraft nicht in Gefahr gerät (mehr zum Thema Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?).

Ein Tipp von Versicherungsmaklerin und BU-Expertin Katharina Krech

Während andere Berufsgruppen eher auf eine dynamische Zunahme der Versicherungssumme achten sollten, gilt für Beamte auf Lebenszeit das Gegenteil. Da ihr Anspruch auf Ruhegehalt mit den Dienstjahren steigt, kann im Gegenzug die Versicherungssumme sinken. Das reduziert die monatlichen Versicherungsbeiträge deutlich.

Berufsunfaehigkeitsversicherung Beamte Test
Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen für Beamte

Nicht alle Anbieter versichern auch Beamte. Daher gibt es für diese Berufsgruppe eine sehr viel kleinere Anzahl von Angeboten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte muss mindestens eine Dienstunfähigkeitsklausel enthalten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung Anbieter gehen unterschiedlich mit diesem besonderen Anspruch von Beamten um.

Zwei Anbieter-Beispiele

Die AachenMünchener reagiert beispielsweise folgendermaßen auf die Anforderungen von Beamten:

  • Schutz bei medizinisch festgestellter allgemeiner Dienstunfähigkeit
  • Einfacher Nachweis durch Vorlage der Entlassungsurkunde wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit und des Berichtes vom Amtsarzt
  • BU-Rente kann unabhängig vom Beamtenstatus und Besoldungsgruppe gewählt werden
  • Der Beamtenberuf wird im Leistungsfall anerkannt. Die Versicherung verlangt keine Umschulung und verzichtet damit auf die abstrakte Verweisung.

Die DBV hat sich auf den Öffentlichen Dienst spezialisiert und bietet gezielt Produkte für diese Berufsgruppe an. So ist auch die DBV Berufsunfähigkeitsversicherung auf die Anforderungen von Mitarbeitern des Öffentlichen Dienstes und Beamten ausgerichtet. Beispielsweise ist die allgemeine Dienstunfähigkeit automatisch und ohne Mehrpreis mitversichert. Das ist praktisch und wichtig, wenn beispielsweise eine spätere Verbeamtung möglich ist.
Außerdem bietet die DBV auch eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte auf Lebenszeit an.

Die Auswahl nicht zu früh einschränken

Neben den zwei erwähnten Anbietern gibt es weitere auf Beamte spezialisierte Versicherer. Aber auch andere Anbieter, deren Produkte sich an alle Berufsgruppen richten, haben zum Teil interessante Tarife für Beamte.

Die Dienstunfähigkeitsklausel

Damit eine private Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte greift, muss der Versicherungsvertrag eine Dienstunfähigkeitsklausel enthalten. Nur dann erhalten Beamte, wenn sie dienstunfähig werden, neben ihrer staatlichen DU-Rente auch eine Rente wegen Berufsunfähigkeit. Die Dienstunfähigkeitsklausel ist in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen unterschiedlich ausformuliert. In jedem Fall aber muss sie das Risiko einer Dienstunfähigkeit absichern. Dabei wird immer wieder mal zwischen einer echten und einer unechten Dienstunfähigkeitsklausel unterscheiden.

Die “echte” Dienstunfähigkeitsklausel

Die so genannte echte DU-Klausel wird auch Beamtenklausel genannt. Wichtig ist, dass die Dienstunfähigkeitsklausel vollständig ist. Sonst besteht unter Umständen die Gefahr, dass man im schlimmsten Fall keine Leistung erhält.

Eine “echte”, also vollständige Klausel sollte besagen, dass der versicherte Beamte Anspruch auf die Leistung hat, wenn er wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt bzw. wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit entlassen wird.

Diese Unterscheidung ist wichtig, da nur Beamte auf Lebenszeit in den Ruhestand versetzt werden. Beamte auf Probe bzw. auf Widerruf werden entlassen.
Außerdem sollte sich der Versicherer an der Entscheidung des Dienstherren orientieren.

Die “unechte” Dienstunfähigkeitsklausel

Mit einer unechten Dienstunfähigkeitsklausel ist meist einfach eine normale Definition von Berufsunfähigkeit gemeint, bei der sich beispielsweise folgender Satz anschließt:
Wird ein Beamter wegen Dienstunfähigkeit in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, beurteilt sich die Berufsunfähigkeit des versicherten Beamten nach Satz 1.
Steht ein solcher Satz nach der Definition von Berufsunfähigkeit, bedeutet das für den Beamten, dass er die BU-Rente nur erhält, wenn neben der Dienstunfähigkeit auch eine Berufsunfähigkeit besteht.

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Wichtig für Beamte und Beamtenanwärter

Beamte auf Lebenszeit haben eine fünfjährige Wartezeit, bevor ihnen die DU-Rente zusteht. Für diesen Zeitraum gibt es also keine staatliche Absicherung für den Fall, dass sie ihre Arbeitskraft verlieren. Staatsdiener, die in diesem Zeitraum dienstunfähig werden, bekommen, wenn überhaupt, nur die Erwerbsminderungsrente ausgezahlt. Auch Beamte auf Widerruf oder Beamte auf Probe sind nicht über ihren Arbeitgeber versichert. Um bei Dienstunfähigkeit keine einschneidenden finanziellen Einbußen hinnehmen zu müssen, ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung mit echter Dienstunfähigkeitsklausel unabdingbar.

Berufsunfähigkeitsversicherung Beamte auf Probe

Gerade Beamte auf Probe und Beamte auf Widerruf sollten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, denn Sie haben meist noch keine Ansprüche auf finanzielle Unterstützung erworben. Wird ein Beamter auf Probe dienstunfähig und aufgrunddessen aus dem Dienst entlassen, erfolgt eine Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Hier gilt jedoch eine Wartezeit von 5 Jahren. Erst nach dieser Wartezeit hat der Betroffene Ansprüche. Aufgrund der fehlenden finanziellen Absicherung in dieser Zeitspanne ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte auf Probe ungemein wichtig.

Berufsunfähigkeitsversicherung Beamte für Lehrer

Lehrer haben erwiesenermaßen einen anstrengenden Beruf. Allen Behauptungen zum Trotz zeigen die Zahlen, dass Lehrer unter einem immensen psychischen Druck stehen. Nicht umsonst zählen sie zu den Berufsgruppen, bei denen der Anteil von Berufsunfähigen besonders hoch liegt. Ein Grund mehr rechtzeitig vorzusorgen und den gesetzlichen Schutz mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Lehrer zu ergänzen.

Deshalb ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte besonders zu empfehlen

  • Der Anspruch auf Dienstunfähigkeitsrente entsteht erst, wenn man mindestens seit 5 Jahren verbeamtet ist. Die Private BU gilt hingegen ohne Wartezeit.
  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung ergänzt den gesetzlichen Schutz und schließt die finanzielle Lücke.
  • Wer berufsunfähig wird, wenn er noch den Status Beamter auf Widerruf oder auf Probe hat, der wird ohne Absicherung entlassen.
  • Wer innerhalb der ersten Dienstjahre dienstunfähig wird, steht ebenfalls ohne Absicherung da (Dauer unterschiedlich, oft 5 Jahre).
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Fazit zur Berufsunfähigkeitsversicherung Beamte

Beamte genießen einen gewissen Sonderstatus und sind teilweise recht gut über ihren jeweiligen Dienstherren abgesichert. Doch auch, wenn Beamte nach der fünfjährigen Wartezeit den Anspruch auf das so genannte Ruhegehalt haben, bleibt eine Versorgungslücke. Diese sollte, möglichst frühzeitig mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte geschlossen werden. Da Beamte beim Abschluss einige Besonderheiten beachten müssen, damit sie wirklich umfassend abgesichert sind, sollten Beamte, Beamte auf Probe und Beamte auf Widerruf vor dem Vertragsabschluss einen individueller BU-Vergleich durchgeführen und einen kompetenten Versicherungsfachmann zu Rate ziehen.