Modellkunde: Hausfrau/-mann

Berufsunfähigkeitsversicherung-Hausfrauen-TestDie Zahl der Hausfrauen sinkt. 1971 waren noch mehr als die Hälfte der Frauen bis 65 Jahre zu Hause und betreuten Kinder und Haushalt. Im Jahr 2011 traf dies nur noch auf 28 Prozent der Frauen zu.
Trotz der sinkenden Zahlen handelt es sich um eine Tätigkeit, deren Wert nicht unterschätzt werden darf und die mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert werden sollte.

Die Modellrechnung

Im folgenden Beispiel sind die unterschiedlichen monatlichen Beiträge angegeben, mit denen eine Hausfrau oder ein Hausmann rechnen sollte, wenn sie oder er eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, bei der eine BU-Rente in Höhe von 1.000 Euro festgelegt ist. Dem Beispiel wurden verschiedene Annahmen zu Grunde gelegt: Der Modellkunde übt ein ’normales‘ Hobby aus (z.B. Badminton oder Fußball) und hat keine schwerwiegenden Vorerkrankungen. Das Geschlecht spielt keine Rolle, da vor einigen Jahren die Unisex-Tarife eingeführt wurden und seitdem die Tatsache, ob jemand ein Mann oder eine Frau ist, bei der Bemessung der Prämienhöhe keine Rolle mehr spielt.

Modellkunde: Hausfrau/Hausmann

  • Vereinbarte Berufsunfähigkeitsversicherung in Höhe von 1.000 Euro
  • Karenzzeit: 6 Monate
  • Keine Vorerkrankungen
  • Kein risikoreiches Hobby

Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Höhe der monatlichen Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist von vielen Faktoren abhängig. So spielen neben dem Eintrittsalter und der Versicherungsdauer auch Dinge wie die Ausübung bestimmter sportlicher Aktivitäten und bestehende Vorerkrankungen eine erhebliche Rolle.

Das Eintrittsalter

Grundsätzlich gilt: je jünger man beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist, desto niedriger fallen die monatlichen Beiträge aus. Auch für die Gesundheitsprüfung kann das Eintrittsalter entscheidend sein. Denn auch, wenn die folgende Aussage nicht 100-prozentig zutrifft, so gilt im Allgemeinen: je jünger eine Person ist, desto kürzer die Liste der Vorerkrankungen.

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Die Hobbys

Im Großen und Ganzen hat die Ausübung ’normaler‘ sportlicher Hobbys keinen Einfluss auf die Beitragshöhe. Allerdings gibt es eine Reihe von sportlichen Aktivitäten, die von den Versicherern in verschiedene Risikogruppen eingeteilt werden. Zählt beispielsweise Bungeejumping zu den regelmäßig ausgeführten Hobbys, dann kann dieser Umstand zur Ablehnung des Versicherungsantrags führen.

Auch die regelmäßige Teilnahme an sportlichen Wettbewerben erfordert meist eine gesonderte Prüfung durch die Versicherung. Da man in diesem Fall davon ausgeht, dass der Körper einer besonderen Belastung ausgesetzt wird. Darüber hinaus gibt es Sportarten, deren Ausübung zu einer Beitragserhöhung führen kann. Nichtsdestotrotz ist es von größter Wichtigkeit, bei der Gesundheitsprüfung alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten, da es sonst im Leistungsfall zu Problemen kommen kann. Ein geschulter Versicherungsmakler wird alle Fragen mit ihnen besprechen.

Vorerkrankungen

Bestehende Vorerkrankungen müssen vollständig und wahrheitsgetreu angegeben werden. Viele Versicherungen fragen hier einen Zeitrahmen von fünf Jahren vor Versicherungsbeginn beziehungsweise vor Antragstellung ab. Auch hier gibt es Vorerkrankungen, die zu Ausschlüssen einzelner Erkrankungen aus der Versicherung oder gar zur Ablehnung eines Antrags führen können. Ein Versicherungsmakler hat die Möglichkeit, gleichzeitig mehrere Anfragen anonym an unterschiedliche Versicherungsunternehmen zu stellen, um so deren Angebote und Konditionen für einen konkreten Interessenten zu vergleichen.

Die Auswertung der Zahlen

Wie in der Modellrechnung deutlich zu ersehen ist, steigen die Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung mit zunehmendem Einstiegsalter rasch an. Wobei zu beachten ist, dass der Faktor Vorerkrankungen in dem Modell vernachlässigt wurde. Je höher das Eintrittsalter, desto höher die Wahrscheinlichkeit bestehender Vorerkrankungen. Aus diesem Grund kann davon ausgegangen werden, dass die Beiträge mit höherem Einstiegsalter noch etwas höher ausfallen.

Kein Abschluss ohne Vergleich

Da es sich bei den Zahlen lediglich um gerundete Schätzwerte handelt, sollte in jedem Fall ein Versicherungsmakler zu Rate gezogen werden, bevor man einen Vertrag abschließt. Der Fachmann errechnet in Absprache mit dem Kunden und unter Einbeziehung aller relevanten Angaben eine genaue Beitragshöhe. Dieser Wert wird mit großer Wahrscheinlichkeit von unseren Beispielzahlen abweichen, weil die Berechnung der tatsächlichen Prämien immer im Hinblick auf die individuelle Situation eines Interessenten erfolgt. Fordern Sie jetzt ihren individuellen BU-Vergleich an!