Berufsunfähigkeitsversicherung – Ursachen

Welche Krankheiten führen besonders oft zum Berufsausstieg?
Vor allem psychische Erkrankungen und Nervenkrankheiten sind die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit. Über 31 Prozent der Fälle von Berufsunfähigkeit gehen auf diese beiden Gründe zurück. Gefolgt von Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates mit rund 21 Prozent. Neben dem auffälligsten Trend – der Zunahme von psychischen Leiden wie Depressionen oder Burnout – ist eine weitere Entwicklung erkennbar: Die starke Zunahme der Leistungsfälle. Um ein Fünftel stieg sie allein in den letzten Jahren. Insgesamt sind es nun schon über 40.000 Fälle pro Jahr. Im Folgenden werden wir auf einige der wichtigsten gesundheitlichen Gründe für Berufsunfähigkeit eingehen.

Diabetes

Diabetes, auch Zuckerkrankheit genannt, tritt in den letzten Jahren immer häufiger auf. Zuviel Zucker in den Nahrungsmitteln kann hierfür genauso eine Ursache sein wie Vererbung. Wer bereits vor Abschluss eine BU-Vertrages an Diabetes erkrankt ist, muss dies unbedingt im Rahmen der Gesundheitsprüfung mit angeben. Auch wenn das zu Mehrkosten, Ausschlüssen oder gar einer Antragsablehnung führen kann.
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Psychische Erkrankungen

Schwerwiegende psychische und psychosomatische Erkrankungen sind, auch durch den erhöhten Stress am Arbeitsplatz, immer häufiger ein Auslöser für Berufsunfähigkeit (Psychotherapie). Die Feststellung der Berufsunfähigkeit ist stets aufwendig, aber gerade wenn es um die psychische Krankheiten geht, stehen Betroffene und Vertreter der BU-Versicherung gleichermaßen vor einer besonderen Herausforderung, da sich Ausmaß und Auswirkungen sehr viel schwerer beurteilen lassen als seelische und nervliche Beeinträchtigungen.

Burnout

Diese psychische Erkrankung ist gekennzeichnet durch ein Gefühl des Ausgebranntseins und der Leere. Viele Versicherer schließen diese Krankheit als Grund für Berufsunfähigkeit immer noch aus. Achten Sie hier besonders auf die Vertragsbedingungen der Berufsunfähigkeitspolicen. Rechtlich gesehen sollte das Burnout-Syndrom in jedem Fall als Ursache anerkannt werden, da es zu einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit führen kann.
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Berufsunfaehigkeit - Ursachen

Depressionen

Depressionen sind ebenfalls eine Form der psychischen Leiden. Sie zählen schon seit Jahren zu den häufigsten Volksbeschwerden. Depressionen entstehen oft durch Krankheits- oder Todesfälle in der Familie, Erfolgsmangel jeglicher Art, Mobbing oder enorme finanzielle oder persönliche Schwierigkeiten. Je nach Ausprägung der Depression, kann diese auch zur dauerhaften Berufsunfähigkeit führen. Wer dann keine BU abgeschlossen hat, kann wenn überhaupt nur auf die Zahlung einer Erwerbsminderungsrente hoffen. Doch diese kann kaum den Lebensstandard sichern.
Mehr zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung Depressionen.

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Erkrankungen des Bewegungs- und Skelettapparates

Diese entstehen vor allem durch starke körperliche Belastungen während der Arbeit. Vorsorge ist in vielen Fällen kaum möglich, da die Bedingungen am Arbeitsplatz nur in begrenztem Maße veränderbar sind. Der Bandscheibenvorfall gehört im Bereich der körperlichen Gebrechen zu den häufigsten Leiden.
Mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung bei einem Bandscheibenvorfall.

Fazit zu möglichen Erkrankungen und Ursachen

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht nicht aus um die finanzielle Lücke zu schließen, die entsteht, wenn man berufsunfähig wird. Wer sich für eine Berufsunfähigkeitspolice entscheidet, sollte in jedem Fall die Vertragsbedingungen sehr genau lesen. Informieren Sie sich, welche Krankheiten und Einschränkungen in Ihrem Berufsumfeld besonders oft auftreten und versichern Sie sich, dass diese vertraglich abgedeckt sind.
Wenn etwas nicht im Vertrag erwähnt wird, sollte es mit aufgenommen werden, sonst kommt es im Leistungsfall zum Streit und hier verliert häufig der Versicherte.
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