Berufsunfähigkeitsversicherung und Diabetes

Für Diabetiker ist es häufig schwierig, eine passende Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden. Unabhängige Verbraucherschutztests belegen, dass gerade bei Vorerkrankungen ein Vergleich der Preise und der Leistungen elementar wichtig ist, um einen passenden Versicherungsschutz zu finden. Insbesondere der Preisunterschied kann bei identischer Absicherung 1.000 Euro und mehr pro Jahr betragen. Deshalb ist ein Versicherungsvergleich vor dem Vertragsabschluss essenziell.

Statistische Erhebungen zeigen, dass die Zahl der an Diabetes erkrankten Menschen zunimmt: Berufsunfaehigkeitsversicherung DiabetesMaklerberatung bei Diabetes-Vorerkrankung

Wer eine BU-Versicherung abschließen will und unter Diabetes Typ 1 oder 2 leidet, sollte einen sehr sorgfältigen Versicherungsvergleich durchführen. Prinzipiell ist es nicht unmöglich, einen bezahlbaren Versicherungsschutz trotz Vorerkrankung zu finden. Im Idealfall lässt man sich von einem erfahrenen Versicherungsmakler beraten, denn er hat häufig ein umfassendes Wissen darüber, welche Gesellschaften überhaupt für den Vertragsabschluss in Frage kommen. Dieses Wissen sollte man nutzen.

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Parallele Antragstellung erleichtert den Vergleich

Ein kompetenter Versicherungsmakler wird mehrere Anfragen zum Abschluss des Versicherungsvertrags bei verschiedenen in Frage kommenden Versicherern parallel einreichen. Dadurch wird verhindert, im Antrag angeben zu müssen, ob eine Anfrage von einem anderen Versicherer negativ beschieden wurde. Ist das der Fall, kann der Abschluss bei einem alternativen Versicherer zu einer größeren Herausforderung werden. Wer hier mit „nein“ antworten kann, hält sich alle Möglichkeiten offen, einen guten und günstigen Tarif zu finden.

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Mehrfachanfrage erleichtert Vergleich

Die Einreichung von mehreren Vertragsanfragen ermöglicht außerdem den direkten Preis-Leistungs-Vergleich (BU Vergleich). Hält man nämlich mehrere Anfragen in der Hand, lassen sich Preise und Tarife sehr gut und transparent zueinander ins Verhältnis setzen. So findet man ohne größeren zeitlichen Aufwand den passenden Versicherer mit dem besten Tarif. Und auch beim Kleingedruckten sollte genau hingeschaut werden. Hier ist nämlich unter Umständen festgelegt, ob der Versicherer Nebenabreden im Zusammenhang mit der Erkrankung eingehen will.

Jeder Antrag ist vollständig auszufüllen

Auch bei einer Vorerkrankung wie Diabetes muss der Antragsteller die Gesundheitsfragen und den Antrag sehr sorgfältig und vollständig ausfüllen. Das betrifft vor allem die Frage, ob bereits Anträge von einem Versicherer abgelehnt wurden. Der Betrachtungszeitraum bei allen Gesundheitsfragen beträgt in der Regel fünf Jahre, bei manchen Versicherern sind es sogar zehn Jahre. Alle Fragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden, um eine spätere Leistungsablehnung im BU-Fall zu vermeiden.

Berufsunfähigkeitsversicherung-DiabetesRisikozuschläge und Ausschlüsse sind möglich

Grundsätzlich ist anzunehmen, dass der Versicherer bei einem BU-Antrag mit Diabetes einen Risikozuschlag verlangt (Kosten der BU im Überblick). Deshalb ist es wichtig, hier genau auf die Konditionen zu achten und die Zuschläge und eventuellen Ausschlüsse zu prüfen und zu vergleichen. Auch eine Ablehnung des Antrags ist selbstverständlich möglich. In diesem Fall geht die Suche weiter, bis der passende Tarif gefunden ist.

Ein Tipp von Versicherungsmaklerin und BU-Expertin Katharina Krech

Diabetiker bekommen im Laufe der Jahre häufig Folgeerkrankungen. Einige Versicherer schließen solche Krankheiten vom BU-Versicherungsschutz aus. Betroffene sollten Leistungsausschlüsse für Folgeerkrankungen, die mit der Diabetes zusammenhängen jedoch nicht akzeptieren.
Auch Risikozuschläge sollten regelmäßig überprüft werden. Bei besserer Einstellung durch Medikamente kann das Risiko sinken. Ist dies der Fall, kann sich das positiv auf die Versicherungsbeiträge auswirken.

Vertragsabschluss bis Renteneintrittsalter

Wer einen geeigneten Versicherer gefunden hat, der gegen Berufsunfähigkeit auch bei einer vorliegenden Diabetes-Erkrankung versichert, sollte eine Vertragslaufzeit bis zum Eintritt ins gesetzliche Rentenalter wählen. Dann hat der Versicherte die Gewissheit, auch dann noch eine BU-Rente zu erhalten, wenn der Diabetes nach dem festgestellten Verlust der Arbeitskraft erst eintritt. Er ist dann bis zum Renteneintrittsalter umfassend versichert.

Berufsunfähigkeitsversicherung mit Diabetes? Teuer, aber nicht unmöglich

Eine Diabetes-Vorerkrankung ist also kein Grund, auf den Abschluss einer guten BU-Versicherung zu verzichten. Zwar muss der Versicherte mit Risikozuschlägen rechnen, doch prinzipiell ist es durchaus möglich, einen guten und bezahlbaren Tarif zu finden.