Berufsunfähigkeitsversicherung und Depressionen

Depressionen können als Vorerkrankungen ein großes Hindernis beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung darstellen. Viele Versicherer verweigern die Annahme eines Antrags, da ihnen das Versicherungsrisiko zu hoch erscheint. Wer eine BU-Versicherung bei vorliegender Depressionen abschließen will, sollte sorgfältig bei einem Tarifvergleich vorgehen und auch die Risikozuschläge sowie Leistungsausschlüsse in den Blick nehmen. Im Idealfall lässt man sich dabei von einem Versicherungsmakler helfen.

Berufsunfaehigkeitsversicherung Depressionen

Ein Makler zur Vorab-Beratung

Ein Versicherungsmakler, der auf Berufsunfähigkeitsversicherungen spezialisiert ist, dürfte der ideale Ansprechpartner für Depressionspatienten sein, die eine BU-Versicherung abschließen möchten. Er steht im Kontakt mit interessanten Versicherern und kennt deren Annahmepolitik bei Vorerkrankungen. Schon im Vorfeld wird er Gesellschaften in die engere Wahl ziehen. Auch durchschaut er Gesundheitsfragen und Leistungsausschlüsse besser als ein Laie.

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So wichtig sind die Gesundheitsfragen bei Depressionen

Bei der Antragstellung sind die Gesundheitsfragen vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen. Es wäre ein großer Fehler, Depressionen als Vorerkrankung zu verschweigen. Deshalb geht man mit aller Offenheit vor und berichtet zur diagnostizierten Schwere der Erkrankung und zum aktuellen Stand, zu den Aussichten auf Heilung und zu den ergriffenen Maßnahmen. Das erleichtert dem Versicherer die Risikoeinschätzung und damit die Chance auf eine Annahme.

Volle Aufmerksamkeit auf den Betrachtungszeitraum

Der Betrachtungszeitraum für Vorerkrankungen, also die Zeit, für die Auskunft über Erkrankungen gegeben werden muss, ist bei vielen Gesellschaften unterschiedlich. Einige Versicherer legen lediglich fünf Jahre zugrunde, andere wollen Gesundheitsinformationen für die letzten zehn Jahre. Ist eine Depression vor diesem Zeitraum aufgetreten und geheilt, ist sie häufig gar nicht im Antrag anzugeben. Liegt die Erkrankung erst wenige Jahre zurück, ist auch das im Antrag anzugeben. Ein Makler wird genau auf diese Details achten und erleichtert die Risikoprüfung des Versicherers.

Berufsunfähigkeitsversicherung-Risikozuschlag-DepressionenRisikozuschläge sind wahrscheinlich

Der Versicherte muss bei Depressionen als Vorerkrankung mit einem Risikozuschlag rechnen. Dieser Zuschlag wird die Versicherungsprämie erhöhen, deshalb empfiehlt sich der Preis-Leistungs-Vergleich an dieser Stelle ganz besonders. Nicht wenige Versicherer lehnen einen Depressionspatienten aber auch ab. In diesem Fall wird ein Makler weiter suchen, bis er einen kompetenten Versicherer gefunden hat.

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So wichtig sind Leistungsausschlüsse

Kommt ein Risikozuschlag nicht in Frage, bedienen sich viele Versicherer eines Leistungsausschlusses. In diesem Fall wird der Antragsteller zwar versichert, doch wird er aufgrund von Depressionen berufsunfähig, schließt der Versicherer die Zahlung einer BU-Rente aus. Dieses Vorgehen ist nicht im Interesse des Versicherten. Einen solchen Leistungsausschluss sollte man in keinem Fall akzeptieren. Während ein Risikozuschlag noch in Kauf zu nehmen sein kann, sollte man bei Leistungsausschlüssen einen anderen Versicherer wählen.

Die Sache mit der Verweisung

Bei Depressionen als Vorerkrankungen verlangen viele Gesellschaften die Berücksichtigung einer abstrakten Verweisung in Vertrag. Bevor dann eine Leistungspflicht in Kraft tritt, muss der Versicherte jeden anderen in Frage kommenden Beruf ausüben. Das kann bei beruflich bedingten Depressionen sogar eine Alternative sein, die dennoch sehr genau geprüft werden will. Für einen gesunden Versicherten ist eine abstrakte Verweisung auf eine andere Berufstätigkeit nämlich nicht akzeptabel.

Berufsunfähigkeitsversichericherung bei Depressionen: Schwierig, aber möglich

Obwohl Depressionen ein häufiger Grund für eine vorübergehende oder eine dauerhafte Berufsunfähigkeit sein können, ist der Abschluss einer Versicherung für Erkrankte eine Herausforderung. Bei der Antragstellung ist sehr sorgfältig vorzugehen, um einen bezahlbaren Versicherungsschutz zu finden. Dennoch ist es unter bestimmten Voraussetzungen auch für Depressionspatienten möglich, sich gegen Berufsunfähigkeit zu schützen.

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